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Die Bielefeld Verschwörung

AM 06 März im KAMP ab 23 Uhr

                                     Premiere am 2 Juni im CinemaxX Bielefeld!

Die wahrscheinlich erste große Internet Verschwörungsgeschichte Deutschlands hat ihre Brutstätte hier in Bielefeld. Durch Studenten in Kiel erdacht, spukt diese seit über fünfzehn Jahren durchs Internet und damit durch sämtliche Köpfe der Nation. Nach zahl- und ebenso geistreichen Kommentaren à la "Ich dachte, Bielefeld gibt's gar nicht...", kommt jetzt endlich auch eine kreative Umsetzung des Materials. Viele fleißige Studenten der Uni Bielefeld nahmen sich unter der Leitung von Fabio Magnifico und Thomas Walden des Ganzen an und es entstand ein filmisches Machwerk der besonderen Art. Drei Semester Arbeit, drei Monate Drehzeit, dreihundert Menschen auf dem Rathausplatz und nun noch drei Monate bis zur Premiere. Der Film, ein prickelnder Cocktail aus Agentenfilm und Heldenepos, steht kurz vor der Vollendung; Soundtrack, Schnitt... alles in Arbeit. Und der 2. Juni leuchtet rot in allen Kultur- und Stadtkalendern. Premiere im Cinemaxx!


Und was tun vom Stress geplagte Studenten am liebsten nach getaner Arbeit? Sie feiern 'ne Party, die dicker ist als das Finanzloch von Arminia. Am 06.03.2010 um 23 Uhr  öffnet das KAMP allen Verschwörern Haus und Hof. Kellerkind oder FH-Student, das darf niemand verpassen. Schlürft einen geschüttelten Martini mit den Schauspielern, schaut Agentenfilme mit der Crew, bevor ihr euch ins Getümmel stürzt und euch und eure Stadt feiert. Ein Original-Agenten-Outfit wird natürlich belohnt. Musikalisch rangiert das Angebot von alten Schellackplatten entlocktem Swing im Café über groovende 60's, Soulmusik und ohrwurmtaugliche Soundtracks im Saal bis hin zu reduziert wummernder Tanzmusik elektronischer Machart Untertage. SIE wollen nicht, dass Du tanzt. Wir schon! Werde Teil der Verschwörung. Tanzbar im Saal: Diabolo (www.tiefenrausch.it) Victor Worms (www.myspace.com/victorworms) Fou-Lee Brothers (www.myspace.com/fou_lee_brothers) Swing im Café: Miss Rhapsody und Stu (www.swingology.de) House of Good Untertage: Actionshit - Berni und Niels Yeah (www.myspace.com/actionshit) David (www.myspace.com/leberfleck)

www.jz-kamp.de


Die Bielefeld Verschwörung

[13.7.2009] Am Sonntag, 12.7.2009 fanden in Bielefeld vorm Alten Rathaus und in der Bahnhofstrasse Massenszenen mit Bielefelder Bürgern zu dem Kinofilm Die Bielefeld Verschwörung statt. Einige hundert existierende Bielefelder Bürger nahmen an den Filmaufnahmen als Statisten teil. Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen hier und auf der Website Network4Art.

[6.11.2009] Aus beruflichen Gründen konnte der Filmschnitt weiterer Filmaufnahmen vor dem Alten Rathaus am 12.7.2009 bisher nicht vorgenommen werden. Bei Interesse achten Sie auf die Seite Network4Art | Wunschliste.

Weblinks

Network4Art-Videoclip "Making Of - Die Bielefeld-Verschwörung, Teil 1"


Bild:Smoke.jpg

Was wird dem Publikum an diesem Abend geboten?

Musik, Filmschnipsel und natürlich prächtige Texte, wie z.B. diesen:

Die rauchende Frau - Eine Liebeserklärung

von Wiglaf Droste

Frauen, die rauchen, sind klasse. Wenn man sie anruft, sagen sie Sachen wie "Nein, ich kann jetzt nicht, ich muss gerade meine Haare entbeinen", und dann hört man sie einen tiefen Zug aus der Lulle nehmen. Man sieht sie vor sich, wie sie da in ihrer Küche sitzen, inmitten einer gigantischen Unordnung, und den ganzen Tag tun sie sinnlose Dinge, zu denen Männer oder nichtrauchende Frauen niemals fähig wären.Rauchende Frauen versetzen Männer in intellektuelle Raserei und stacheln sie, einfach so, nur durch ein bisschen Paffen, zu Höchstem an. Das Höchste aber ist dies: Ein ansonsten recht zurechnungsfähiger Mann verfällt angesichts einer schmökenden Frau schlagartig dem Wunsch, ihr zu gefallen und sagt: "Ich brauche keine harte D-Mark. Hart bin ich selber." Zur gerechten Strafe wird er in Folge von der rauchenden Frau zirka alle fünf Minuten angerufen und mit dem Satz "Junge, mach die D-Mark weich! Ja! Ja! Ja!" weiter angefeuert. Nichtrauchende Frauen sind völlig scheiße. Sie haben Sprühdosen dabei und sprühen "Männerkrieg ist Frauenmord" an irgendwelche Wände. Rauchende Frauen dagegen hätten den Faschismus verhindert. Hätten 1933 mehr deutsche Frauen geraucht, ein Würstchen wie Hitler hätte niemals etwas werden können. Doch statt zu rauchen, himmelte die deutsche Nichtraucherin den Führer an. Warum? Weil der auch nicht rauchte. So simpel sind Nichtraucherinnen oft gestrickt. Von der Roten Armee, die Hitler zu Fall brachte, sind dagegen folgende Verse überliefert: Hört den Russen zärtlich hauchen: Komm Frau! Komm Frau! Du sollst rauchen! Stoisch, ja heldenmütig lässt die rauchende Frau mannigfaltige Anfeindungen an sich abperlen. Aus der täglich größer und niederträchtiger werdenden Gemeinschaft der AOK-Aktiven, die joggend um die Häuser torkelt, ist sie, als "überraucht" eingestuft, längst ausgeschlossen worden. Das ficht sie nicht. Cool qualmend steht sie auch im Winter auf Balkonen von sogenannten guten Freunden, die ihren "Es ist nichts Persönliches, aber ich vertrage den Rauch einfach nicht"-Faschismus dringend ausleben müssen und anschließend weder gut sind noch Freunde, sondern unmenschlich hart gestraft: Unter sich und ihresgleichen müssen sie bleiben. Wundervoll ist es, einer rauchenden Frau bei ihrer Haupttätigkeit zuzusehen - dem Rauchen. Lässig sitzt sie am Tisch, schlägt lange Beine übereinander und lackiert ihre Fingernägel. Und raucht dabei, die wippende Kippe zwischen den Lippen. Beziehungsweise die wuppende Fluppe zwischen den Luppen. Da muß man dann nicht in ein zivilisiertes Land fliehen, sondern bleibt - in der Barbarei, die allein gemildert wird durch das Frauenrauchen, durch die rauchende Frau.

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